Eine moderne Treppenbeleuchtung soll für uns zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Sie soll die Stufen im Dunkeln gut erkennbar machen und die Treppe als Teil der Innenarchitektur in Szene setzen. Gerade bei hochwertigen Holztreppen ist dabei jedoch entscheidend, dass die Beleuchtung nicht wie ein nachträglich montiertes Zubehör wirkt.

Deshalb integrieren wir LED-Beleuchtung möglichst direkt in die Treppenstufen. Profile, Leitungen und Anschlüsse verschwinden weitgehend in der Konstruktion. Sichtbar bleibt im Idealfall nur eine gleichmäßige Lichtlinie unter den Stufen und das Licht, das auf die darunterliegende Trittfläche fällt.

Besonders häufig setzen wir warmweiße 24-Volt-LEDs mit 3000 Kelvin ein. Bei Eiche entsteht dadurch ein ruhiger, warmer Lichteindruck, der gut zur natürlichen Farbe des Holzes passt.

Noch wichtiger als die Wahl des LED-Bandes ist allerdings die Planung. Wer eine Holztreppe mit LED beleuchten möchte, sollte diese Entscheidung möglichst treffen, bevor die Treppe gefertigt wird. Dann können wir Profile, Fräsungen, Kabelführung und gegebenenfalls auch eine aufwendigere Steuerung von Anfang an berücksichtigen.

Warum wir LED-Beleuchtung direkt in die Treppe integrieren

Treppenbeleuchtung kann auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden. Wandspots neben den Stufen sind beispielsweise eine bekannte Lösung und können insbesondere bei bestehenden Treppen sinnvoll sein. Bei einer neu gefertigten Holztreppe bevorzugen wir jedoch häufig eine andere Variante: Das Licht wird direkt in die Treppenstufen integriert.

Der große Unterschied liegt in der Wirkung.

Ein Wandspot beleuchtet in erster Linie den Treppenraum und die angrenzende Wand. Ein LED-Streifen unter einer Holzstufe betont dagegen die Treppe selbst. Die einzelnen Stufen werden optisch voneinander getrennt, ihre Form wird hervorgehoben und gerade bei offenen Konstruktionen entsteht abends ein völlig anderer Charakter.

Unser Ziel ist dabei nicht, möglichst viel Licht zu erzeugen.

Eine gute Treppenbeleuchtung bedeutet für uns: Licht genau dort, wo es gebraucht wird – ohne dass die Technik unnötig sichtbar wird.

Die Position der Lichtquelle spielt deshalb eine ebenso große Rolle wie ihre Leistung. Direkt sichtbares oder ungünstig ausgerichtetes Licht kann auf einer Treppe störend wirken. Gleichzeitig müssen die Konturen der Stufen gut erkennbar bleiben.

So integrieren wir LED-Streifen in unsere Holzstufen

Bei unseren Treppen behandeln wir die LED-Beleuchtung nicht als nachträgliches Zubehör. Wenn der Kunde sie bei der Planung auswählt, berücksichtigen wir sie bereits bei der Fertigung der Holzstufen.

Die gefräste Nut unter der Treppenstufe

Auf der Unterseite der Stufe fräsen wir einen Kanal für das Aluminiumprofil. Bei den von uns üblicherweise eingesetzten Profilen liegt die Breite bei ungefähr 15 mm. Entscheidend ist für uns aber weniger ein bestimmtes Standardmaß als die exakte Abstimmung auf das tatsächlich verwendete Profil.

Breite und Tiefe der Fräsung werden so vorbereitet, dass die Aluminiumschiene sauber und ohne unnötiges Spiel in der Stufe sitzt.

Die Position befindet sich bei unseren üblichen Ausführungen ungefähr 3 cm hinter der vorderen Stufenkante auf der Unterseite der Stufe.

Diese Position hat sich für uns bewährt, weil das Licht von dort gezielt nach unten auf den Bereich der nächsten Stufe fällt. Gleichzeitig bleibt das eigentliche Beleuchtungselement beim normalen Begehen der Treppe sehr unauffällig.

Es entsteht also nicht der Eindruck, dass unter jeder Stufe eine Lampe montiert wurde. Vielmehr wirkt die Beleuchtung wie ein Bestandteil der Treppe.

Aluminiumprofil, 24-Volt-LED und Lichtabdeckung

In die vorbereitete Nut setzen wir ein Aluminiumprofil ein. Darin befindet sich das 24-Volt-LED-Band.

Wir verwenden hochwertige LED-Bänder mit sehr gleichmäßiger Lichtabgabe. Bei modernen, dicht bestückten LED-Bändern sind die klassischen einzelnen Lichtpunkte, die man von einfacheren LED-Streifen kennt, praktisch nicht mehr wahrnehmbar. Das LED-Band wirkt bereits selbst fast wie eine durchgehende Lichtlinie.

Zusätzlich wird das Profil mit einer weißen beziehungsweise milchigen Kunststoffabdeckung geschlossen. Sie schützt das LED-Band und verteilt das Licht zusätzlich.

Dadurch entsteht unter der Stufe keine Reihe einzelner heller Punkte, sondern eine ruhige Lichtlinie.

Gerade bei einer modernen Holztreppe ist dieser Unterschied für uns entscheidend. Die Beleuchtung soll hochwertig wirken und nicht den Eindruck eines später aufgeklebten LED-Streifens vermitteln.

Warum die Position der LED über den späteren Lichteffekt entscheidet

Ein LED-Streifen kann technisch hervorragend sein und trotzdem kein gutes Ergebnis erzeugen, wenn seine Position nicht zur Treppe passt.

Wir setzen unsere Profile deshalb ungefähr drei Zentimeter hinter der vorderen Stufenkante. Das Licht fällt von dort auf die darunterliegende Stufe und hebt deren Kontur hervor.

Gleichzeitig möchten wir vermeiden, dass jemand beim Auf- oder Absteigen unmittelbar in eine helle Lichtquelle blickt.

Das ist besonders abends und nachts wichtig. Eine Treppenbeleuchtung, die den Benutzer blendet, verfehlt einen Teil ihres eigentlichen Zwecks.

Unser Ansatz lautet deshalb:

Man soll zuerst die beleuchtete Treppe wahrnehmen – nicht die LED selbst.

Die indirekte Wirkung ist auch der Grund, warum eine integrierte Treppenstufen-Beleuchtung häufig deutlich ruhiger wirkt als mehrere einzelne, sehr helle Lichtpunkte.

Warum wir bei Holztreppen meistens 3000 Kelvin empfehlen

Neben der Position der LED beeinflusst die Lichtfarbe den Gesamteindruck stärker, als viele Kunden zunächst erwarten.

Bei unseren Holztreppen verwenden wir meistens 3000 Kelvin.

Das entspricht einem warmweißen Licht und passt nach unserer Erfahrung besonders gut zu Eiche.

2700, 3000 oder 4000 Kelvin?

2700 Kelvin erzeugen ein sehr warmes Licht. Das kann in klassisch oder besonders gemütlich eingerichteten Räumen sehr schön wirken.

3000 Kelvin sind ebenfalls warmweiß, wirken aber etwas neutraler. Für uns ist das bei modernen Holztreppen meistens der beste Kompromiss zwischen einer angenehmen Wohnatmosphäre und einer klaren Darstellung der Stufen.

4000 Kelvin wirken deutlich neutraler und technischer.

Das bedeutet nicht, dass 4000 Kelvin grundsätzlich falsch sind. Die gewünschte Lichtstimmung ist letztlich eine gestalterische Entscheidung. Gerade bei Eiche sehen wir jedoch häufig, dass eine kühlere Lichtfarbe die warme Wirkung des Holzes abschwächt. Abhängig von Oberflächenfarbe und Umgebung kann das Holz dadurch grauer oder kühler wirken.

Deshalb greifen wir bei Eiche in den meisten unserer Projekte zu 3000 Kelvin.

Die warme Lichtfarbe unterstützt den natürlichen Charakter des Holzes, ohne dass die Beleuchtung gelblich wirken muss.

Kragarmtreppe mit LED-Beleuchtung

Alle Treppenstufen gleichzeitig oder nacheinander beleuchten?

Bei der Steuerung unterscheiden wir grundsätzlich zwei interessante Varianten.

Die einfachere Lösung ist eine Treppenbeleuchtung, bei der alle Stufen gemeinsam eingeschaltet werden.

Die zweite Möglichkeit ist eine sequenzielle Steuerung. Dabei werden die Stufen nacheinander beleuchtet.

Beide Varianten sehen gut aus. Der technische Aufwand dahinter ist jedoch unterschiedlich.

Alle Stufen gleichzeitig beleuchten

Bei einer gemeinsam geschalteten LED-Treppenbeleuchtung werden die einzelnen Stufen an die entsprechend vorbereitete Installation angeschlossen und gemeinsam gesteuert.

Schaltet der Kunde die Treppenbeleuchtung ein, leuchten alle Stufen gleichzeitig.

Das ist eine optisch sehr ruhige Lösung und eignet sich besonders gut, wenn die Beleuchtung nicht nur als Orientierung beim Treppensteigen, sondern gleichzeitig als Ambient Light im Wohnraum genutzt werden soll.

Die LED-Beleuchtung kann beispielsweise abends mit reduzierter Helligkeit dauerhaft eingeschaltet bleiben und die Treppe dezent hervorheben.

Sequenzielle Treppenbeleuchtung – Stufe für Stufe

Aufwendiger ist eine Steuerung, bei der die einzelnen Stufen nacheinander aufleuchten.

Beim Betreten der Treppe wird beispielsweise zunächst die erste Stufe aktiviert, anschließend die zweite, dann die dritte und so weiter.

Für diesen Effekt muss jede Treppenstufe separat angesteuert werden können.

Deshalb erhält bei unserem System jede Stufe eine eigene Leitung zum Steuergerät.

Hat eine Treppe 15 Stufen, werden entsprechend Leitungen für diese Stufen vorgesehen. Bei einer anderen Stufenzahl wird das System entsprechend angepasst.

Diese Vorbereitung muss deutlich früher berücksichtigt werden als bei einer einfachen gemeinsam geschalteten Beleuchtung.

Gerade deshalb besprechen wir eine solche Lösung bereits während der Planung der Treppe.

Bei Kragarmtreppen und Mittelholmtreppen beginnt die Vorbereitung früh

Besonders interessant ist eine sequenzielle LED-Beleuchtung bei aufwendigeren Konstruktionen wie einer Kragarmtreppe oder einer Treppe mit Metallholm, beispielsweise einer Mittelholmtreppe.

Bei diesen Konstruktionen lässt sich die notwendige Installation sehr sauber vorbereiten. Voraussetzung ist allerdings, dass Treppenbau und Elektroinstallation aufeinander abgestimmt werden.

Unser Ablauf hat sich dabei über viele Projekte entwickelt.

Wir montieren zuerst die Stahlkonstruktion

Bei entsprechenden Treppenkonstruktionen beginnt unsere Arbeit zunächst mit der tragenden Stahlkonstruktion.

Zu diesem Zeitpunkt sind die später sichtbaren Holzstufen noch nicht montiert.

Genau diese Phase ist für die Elektroinstallation besonders wichtig, weil die notwendigen Leitungen noch zugänglich geführt werden können.

Der Elektriker des Kunden bereitet die Leitungen vor

Unsere Monteure sind Treppenbauer und keine Elektriker. Deshalb haben wir für aufwendigere Lichtsteuerungen einen klaren Ablauf entwickelt.

Wir liefern die für unser System benötigte Technik – unter anderem die Komponenten für Spannungsversorgung und Steuerung.

Die gebäudeseitige elektrische Installation wird dagegen vom Elektriker des Kunden vorbereitet.

Bei einer einzeln steuerbaren Treppenbeleuchtung führt dieser zu jeder Stufe eine separate Leitung und verbindet die Leitungen mit dem vorgesehenen Steuerbereich. Das Steuergerät kann beispielsweise im Bereich der Elektroverteilung untergebracht werden.

Damit ist die Installation vorbereitet, bevor wir die Holzstufen montieren.

Danach schließen wir die Beleuchtung der Stufen an

Wenn die Elektroinstallation vorbereitet ist, kommen unsere Monteure wieder ins Spiel.

Die in den Holzstufen integrierten LED-Elemente werden an die für die jeweilige Stufe vorbereiteten Leitungen angeschlossen. Anschließend werden die Stufen montiert.

Dadurch können wir die technische Vorbereitung zwischen Treppenbau und Elektriker klar trennen.

Das Ergebnis ist eine Treppe, bei der von der umfangreicheren Installation später möglichst wenig zu sehen ist.

Was wir liefern – und was der Elektriker des Kunden übernimmt

Gerade bei einer aufwendigeren Treppenbeleuchtung ist eine klare Aufgabenteilung wichtig.

Wir übernehmen beziehungsweise liefern:

  • die Vorbereitung der Holzstufen für die LED-Beleuchtung,
  • die gefrästen Aufnahmen für die Aluminiumprofile,
  • die Aluminiumprofile,
  • die hochwertigen 24-Volt-LED-Bänder,
  • die Abdeckungen der Profile,
  • die zu unserem System gehörende Steuerungs- und Versorgungstechnik,
  • den Anschluss der beleuchteten Stufen an die vorbereitete Installation,
  • die abschließende Integration der Beleuchtung in die Treppe.

Der Elektriker des Kunden übernimmt die gebäudeseitige Elektroinstallation.

Dazu gehört bei komplexeren Systemen insbesondere die Vorbereitung der Leitungen zu den einzelnen Stufen sowie die Einbindung des Systems in die Elektroinstallation des Hauses.

Auch die Frage, wie der Kunde seine Treppenbeleuchtung später ein- und ausschalten möchte, bleibt bewusst auf der Seite des Kunden und seines Elektrikers.

Wir schreiben nicht vor, wie das Haus gesteuert werden soll.

Bewegungsmelder, Schalter oder App – wie soll die Treppe gesteuert werden?

Für das eigentliche Ein- und Ausschalten der Beleuchtung gibt es viele Möglichkeiten.

Eine Variante sind Bewegungsmelder beziehungsweise Sensoren am unteren und oberen Ende der Treppe. Der Benutzer nähert sich der Treppe und die Beleuchtung wird entsprechend aktiviert.

Wer eine klassische Lösung bevorzugt, kann die Beleuchtung über einen Schalter steuern.

Bei entsprechend ausgeführten Steuerungssystemen ist auch eine Bedienung per App möglich.

Welche Variante am Ende verwendet wird, entscheidet der Kunde gemeinsam mit seinem Elektriker. Das hängt auch davon ab, welche Elektro- oder Smart-Home-Technik im Gebäude bereits vorhanden ist.

Für uns ist wichtig, dass diese Entscheidung von der eigentlichen Treppenkonstruktion getrennt betrachtet werden kann.

Wir integrieren das Licht in die Treppe und stellen die passende Schnittstelle beziehungsweise Technik für unser Beleuchtungssystem bereit. Wie der Kunde dieses System später in seinem Haus bedient, kann individuell entschieden werden.

Treppenbeleuchtung als Ambient Light

Eine integrierte LED-Treppenbeleuchtung muss nicht ausschließlich dann eingeschaltet werden, wenn jemand die Treppe benutzt.

Viele unserer Kunden nutzen sie auch als dezente Hintergrundbeleuchtung.

Gerade in offenen Wohnbereichen kann eine beleuchtete Holztreppe abends wie ein eigenes architektonisches Lichtelement wirken.

Die von uns eingesetzten hochwertigen LED-Bänder sind auf eine lange Betriebsdauer ausgelegt – bei den verwendeten Produkten sprechen wir von ungefähr 50.000 Betriebsstunden.

Damit ist die Beleuchtung für einen langfristigen Einsatz konzipiert und muss nicht ausschließlich für wenige Minuten beim Auf- oder Absteigen verwendet werden.

Die Helligkeit muss nicht immer bei 100 Prozent liegen

Ein großer Vorteil einer dimmbaren Steuerung ist, dass eine Treppe nicht permanent mit voller Lichtleistung betrieben werden muss.

Je nach gewünschter Stimmung können beispielsweise 75, 50 oder deutlich weniger Prozent ausreichend sein.

Tagsüber beziehungsweise am frühen Abend kann die Treppe stärker beleuchtet werden, während später eine deutlich geringere Lichtleistung angenehmer sein kann.

Ein Nachtmodus mit sehr geringer Helligkeit

Besonders sinnvoll finden wir eine sehr geringe Beleuchtungsstärke während der Nacht.

Wenn die Treppenbeleuchtung beispielsweise nur mit ungefähr fünf Prozent ihrer möglichen Leistung arbeitet, bleiben die Konturen der Treppe sichtbar, ohne dass der gesamte Raum hell erleuchtet wird.

Das ist vor allem praktisch, wenn nachts jemand das Schlafzimmer verlässt oder beispielsweise ins Badezimmer gehen möchte.

Statt plötzlich ein helles Flurlicht einzuschalten, bleibt eine sehr dezente Orientierung im Raum erhalten.

Gerade hier zeigt sich ein Vorteil der integrierten Beleuchtung: Sie kann Teil der Architektur bleiben und muss nicht wie eine klassische Raumbeleuchtung funktionieren.

Automatisierungen nach Tageszeit

Bei einer entsprechenden App- beziehungsweise Smart-Steuerung können unterschiedliche Lichtstimmungen automatisiert werden.

Beispielsweise kann die Beleuchtung zu einer festgelegten Nachtzeit automatisch stark gedimmt werden.

Am Morgen kann das System wieder auf eine höhere Helligkeit wechseln.

Wie hoch diese Werte gewählt werden, hängt vollständig vom persönlichen Geschmack ab. Manche Kunden bevorzugen 100 Prozent, andere empfinden bereits 50 oder 70 Prozent als vollkommen ausreichend.

Auch solche Einstellungen sehen wir nicht als Teil der eigentlichen Treppe, sondern als Komfortfunktion der späteren Steuerung.

RGB und Musiksteuerung – technisch möglich, aber nicht unser Schwerpunkt

Technisch lassen sich Treppenbeleuchtungen noch deutlich weiter ausbauen.

Gegen Aufpreis sind beispielsweise RGB-Systeme möglich, bei denen die Treppenstufen unterschiedliche Farben darstellen können.

Auch Funktionen, bei denen Licht auf Musik reagiert, lassen sich mit geeigneter Steuerung realisieren.

In unseren Projekten spielt das jedoch eine eher untergeordnete Rolle.

Unsere Kunden entscheiden sich überwiegend für hochwertige, moderne Holztreppen und möchten eine entsprechend ruhige Beleuchtung. Deshalb bevorzugen wir selbst meistens eine einfarbige warmweiße Lösung.

Sie lenkt den Blick auf Holz, Konstruktion und Form der Treppe, statt die Lichttechnik in den Vordergrund zu stellen.

RGB ist damit eine Option – aber nicht das, was wir bei einer eleganten Holztreppe normalerweise als erste Lösung empfehlen würden.

Ist eine LED-Treppenbeleuchtung wartungsintensiv?

Bei einer sauber geplanten Anlage ist der laufende Wartungsaufwand sehr gering.

Die von uns verwendeten LED-Bänder sind für ungefähr 50.000 Betriebsstunden ausgelegt. Im normalen Wohnbetrieb entspricht das einer sehr langen Nutzungsdauer.

Trotzdem berücksichtigen wir bei der Planung, dass technische Komponenten grundsätzlich zugänglich bleiben sollten. Gerade Steuerungs- und Versorgungselemente sollten nicht an einem Ort verschwinden, an den später nur mit erheblichen Eingriffen in Wände oder Treppe heranzukommen ist.

Auf die von uns gelieferte Treppenbeleuchtung geben wir 5 Jahre Garantie – genauso wie auf unsere Treppen.

Für uns gehört die integrierte Beleuchtung damit nicht zu irgendeinem nachträglich hinzugefügten Zubehör. Sie ist Bestandteil der von uns geplanten und gelieferten Treppe.

Kann man eine LED-Treppenbeleuchtung nachträglich einbauen?

Grundsätzlich lässt sich eine LED-Treppenbeleuchtung auch bei einer bestehenden Treppe nachrüsten.

Wie sauber das Ergebnis wird, hängt jedoch stark von der vorhandenen Konstruktion ab.

Bei einer offenen Treppe kann die Unterseite der Stufen unter Umständen gut zugänglich sein. Bei einer geschlossenen Treppe oder einer Konstruktion ohne vorbereitete Kabelführung kann die Situation wesentlich komplizierter sein.

Genau deshalb betrachten wir integrierte LED-Beleuchtung vor allem als Bestandteil einer neuen Treppenplanung.

Nachrüsten ist möglich. Unsichtbar integrieren lässt sich eine Treppenbeleuchtung jedoch am einfachsten, wenn wir sie gemeinsam mit der Treppe planen.

Dann können die Fräsungen bereits während der Fertigung entstehen und die Leitungsführung kann berücksichtigt werden, bevor die Treppe montiert ist.

So vermeiden wir sichtbare Kabel, nachträgliche Abdeckungen und unnötige Kompromisse.

Welche Treppen eignen sich besonders gut für integrierte LED-Beleuchtung?

Grundsätzlich können wir LED-Beleuchtung bei unterschiedlichen Holztreppen berücksichtigen. Der optische Effekt ist jedoch je nach Konstruktion unterschiedlich.

Bei einer Kragarmtreppe ist die Wirkung besonders stark. Jede einzelne Stufe scheint aus der Wand zu schweben. Eine Lichtlinie unter jeder Stufe verstärkt diesen Effekt nochmals und macht die Konstruktion abends besonders präsent.

Auch eine Mittelholmtreppe mit Metallholm eignet sich sehr gut. Die offene Konstruktion lässt das Licht frei auf die jeweils darunterliegende Stufe fallen.

Bei einer Wangentreppe ist eine integrierte Beleuchtung ebenfalls möglich. Hier berücksichtigen wir die Kabelführung innerhalb beziehungsweise hinter der Konstruktion entsprechend bei der Planung.

Auch bei anderen Treppentypen entscheidet letztlich die konkrete Konstruktion darüber, welche Lösung technisch und optisch sinnvoll ist.

Unsere Empfehlung für eine hochwertige Treppenbeleuchtung

Wenn uns ein Kunde nach unserer bevorzugten Lösung fragt, ist die Antwort meistens relativ klar:

Wir empfehlen bei modernen Holztreppen eine zurückhaltende, integrierte Beleuchtung, die die Architektur unterstützt und nicht dominiert.

Bei Eiche bedeutet das für uns häufig:

  • hochwertige 24-Volt-LED-Bänder,
  • warmweißes Licht mit etwa 3000 Kelvin,
  • unsichtbare Integration in einem Aluminiumprofil unter der Stufe,
  • Positionierung nahe der vorderen Stufenkante,
  • eine gleichmäßige Lichtlinie ohne sichtbar einzelne LED-Punkte,
  • saubere und möglichst unsichtbare Kabelführung,
  • eine dimmbare Steuerung,
  • bei Bedarf automatische oder sequenzielle Beleuchtung.

Nicht jede Treppe benötigt sämtliche technischen Möglichkeiten.

Bei manchen Projekten reicht es vollkommen aus, wenn alle Stufen gemeinsam eingeschaltet werden.

Bei einer hochwertigen Kragarmtreppe in einem modernen Neubau kann dagegen eine aufwendigere sequenzielle Steuerung sehr gut zur Architektur passen.

Entscheidend ist für uns deshalb nicht die maximale Anzahl an Funktionen.

Eine gute Treppenbeleuchtung erkennt man unserer Meinung nach daran, dass zuerst die Treppe auffällt – und erst danach, wie sie beleuchtet wird.

Häufige Fragen zur LED-Treppenbeleuchtung

Welche Lichtfarbe empfehlen wir für eine Holztreppe?

Bei unseren Holztreppen verwenden wir meistens warmweiße LED-Beleuchtung mit 3000 Kelvin. Besonders bei Eiche unterstützt diese Lichtfarbe nach unserer Erfahrung die warme und natürliche Wirkung des Holzes.

Bei unserer üblichen Ausführung integrieren wir das LED-Profil auf der Unterseite der Stufe ungefähr drei Zentimeter hinter der vorderen Stufenkante. Dafür wird bereits während der Fertigung eine exakt auf das Profil abgestimmte Nut vorbereitet.

Bei den von uns verwendeten hochwertigen 24-Volt-LED-Bändern sind einzelne Lichtpunkte praktisch nicht mehr wahrnehmbar. Zusätzlich sorgt die Abdeckung des Aluminiumprofils für eine gleichmäßige und ruhige Lichtverteilung.

Ja. Bei einer sequenziellen Treppenbeleuchtung kann jede Stufe separat angesteuert werden. Dafür wird jede Stufe mit einer eigenen Leitung mit dem Steuerungssystem verbunden.

Ja. Neben der gemeinsamen Beleuchtung aller Stufen bieten wir bei entsprechend geplanten Anlagen auch Systeme an, bei denen die Stufen nacheinander aktiviert werden.

Ja. Bewegungsmelder oben und unten an der Treppe sind eine mögliche Art der Steuerung. Montage und Einbindung der Sensoren in die Hausinstallation erfolgen in Abstimmung mit dem Elektriker des Kunden.

Mit einer geeigneten dimmbaren beziehungsweise appfähigen Steuerung kann die Beleuchtung sehr weit heruntergeregelt werden. So kann die Treppe nachts beispielsweise nur als dezentes Orientierungs- und Ambient Light genutzt werden.

Die von uns eingesetzten LED-Bänder sind für ungefähr 50.000 Betriebsstunden ausgelegt. Die tatsächliche Lebensdauer hängt wie bei allen elektronischen Komponenten von den Betriebsbedingungen ab.

Auf die von uns gelieferte und in unsere Treppe integrierte Beleuchtung geben wir fünf Jahre Garantie.

Am saubersten lässt sich eine Treppenbeleuchtung umsetzen, wenn wir sie von Beginn an gemeinsam mit der Treppe planen. Dann können wir die LED-Profile bereits bei der Fertigung in die Stufen integrieren und die notwendigen Voraussetzungen für eine unsichtbare Kabelführung frühzeitig abstimmen.

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